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Industrie 4.0 / Digitalisierung

In der digitalen Vernetzung entlang der Wertschöpfungsketten und des gesamten Lebenszyklus von Marktleistungen liegt für die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie ein grosses wirtschaftliches Potenzial. Dieses reicht von Produktivitätssteigerungen über Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Die Schweizer Industrie verfügt über sehr gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung von Industrie 4.0. Swissmem engagiert sich zusammen mit drei weiteren Branchenverbänden in der Initiative «Industrie 2025», um das Thema in der Schweiz nachhaltig voranzutreiben und die digitale Transformation des Werkplatzes Schweiz zu fördern.

Was bedeutet Industrie 4.0 für exportierende Schweizer KMU?

Was bedeutet Industrie 4.0 für exportierende Schweizer KMU? 

Industrie 4.0 erklärt 

Industrie 4.0: Praxisbeispiele von Schweizer KMU's

Digitalisierung

Die Digitalisierung in einem umfassenden Verständnis hat Auswirkungen auf fast alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche. Im Zusammenhang mit diesem Megatrend werden neue Themen relevant, wie z.B. Datensicherheit, Datenschutz, Cyberkriminalität, Führung im digitalen Zeitalter, Aus-und Weiterbildung, Soziale Medien, Sharing Economy usw. Viele der genannten Themen betreffen auch den Werk- und Denkplatz Schweiz und somit die Unternehmen der MEM-Branche. Aus diesem Grund beschäftigt sich Swissmem mit ausgewählten Themen rund um die Digitalisierung.

Industrie 4.0

Industrie 4.0 bezieht sich auf die industrielle Fertigung. Der Begriff steht für die vierte industrielle Revolution und wurde erstmals im Jahr 2012 in Deutschland benutzt. Damit will man zum Ausdruck bringen, dass nach der Mechanisierung, Elektrifizierung und Automatisierung nun die Digitalisierung und Vernetzung folgt.

Anders als bei vorherigen technologiegetriebenen Umbrüchen geht es nicht um eine einzelne Technologie, sondern vielmehr um die Kombination aus verschiedenen Methoden und digitalen Technologien, die neue Potenziale aus der Vernetzung von Menschen, Produkten, Maschinen, Systemen und Unternehmen erschliessen.

Industrie 4.0 ist als Konzept zu verstehen. Die Umsetzung erfolgt zunächst in individuellen «Use Cases», welche aus einer Kombination aus Technologien, Methoden, Daten, Modellen, Diensten und Prozessen bestehen. Die Optimierung kann somit innerhalb verschiedener Unternehmensbereiche oder an den Schnittstellen zu Kunden, Lieferanten oder Partnern ansetzen. Eine wichtige Voraussetzung für Industrie 4.0 sind schlanke Prozesse. Eine intensive Beschäftigung mit der Lean Philosophie verschafft dem Unternehmen einen guten Startpunkt für den digitalen Wandel.

In der Schweiz herrschen grundsätzlich gute Voraussetzungen, um das vielversprechende Potenzial von Industrie 4.0 auszuschöpfen. Es ist sinnvoll, dass sich Unternehmen ein eigenes Verständnis von Industrie 4.0 erarbeiten, welches auf sie und ihr Marktumfeld passt. Darauf basierend sollten die Firmen eine digitale Gesamtstrategie entwickeln. Da Industrie 4.0 eine grundsätzliche Transformation mit sich bringt, ist es zudem wichtig, die Mitarbeitenden und insbesondere auch die Führungskräfte darauf vorzubereiten und einzubinden.

Folgende von Swissmem produzierte Filme geben einen ersten Einblick zum Thema Industrie 4.0.

Video «Unterwegs in die digitale Zukunft»

Video «Industrie 4.0 in Schweizer KMU»

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