Geschwindigkeitssensoren Typ 89100 

Geschwindigkeitssensoren Typ 89100 von burster - Genau, einfache Handhabung, zur Messung von Geschwindigkeiten auf geradliniger Bahn, hohe Empfindlichkeit, keine mechanischen Verschleissteile

Anwendung

Mit Geschwindigkeitssensoren der Serie 89100 lassen sich auf einfache Art und Weise Geschwindigkeiten auf geradliniger Bahn bis auf 1% genau messen. Eingesetzt werden sie für Stossdämpferprüfungen, Füllkontrollen, Schwingungsuntersuchungen an Gebäuden und Maschinen und servokontrollierten Systemen. Ausserdem sind sie geeignet zur Messung an Kolbenpumpen, der Ermittlung von Kriechraten und Einpressgeschwindigkeiten hydraulischer Presssen, als Messwertgeber für Rechner und als Signalgeber für Seismographen.

Es stehen zur Anpassung an die unterschiedlichsten Messaufgaben zahlreiche Typen von Geschwindigkeitssensoren mit verschiedener Empfindlichkeit und auch mit unzerbrechlichem Magnetkern zur Verfügung. Die Sensoren sind universell einsetzbar, sie können in einem weiten Temperaturbereich, in Hydrauliköl und auch in anderen nichtkorrosiven Flüssigkeiten betrieben werden. Weitere Vorteile sind der grosse Messbereich (Verhältnis kleinster zu grösster messbarer Geschwindigkeit 400.000 : 1), hohe Auflösung und Hysteresefreiheit. Der Ausgang des Geschwindigkeitssensors ist elektrisch mit dem Gehäuse nicht verbunden. Dadurch ist eine optimale Anpassung an die nachgeschaltete Elektronik gewährleistet.

Typische Anwendungsgebiete

  • Stossdämpferprüfungen
  • Füllkontrollen
  • Schwingungsuntersuchungen an Gebäuden und Maschinen und servokontrollierten Systemen
  • Messung an Kolbenpumpen
  • Ermittlung von Kriechraten und Einpressgeschwindigkeiten hydraulischer Presssen
  • als Messwertgeber für Rechner und als Signalgeber für Seismographen
Beschreibung

Bewegt man einen Magneten durch eine Spule, so wird in der Spule - entsprechend dem Faraday´schen Gesetz und der Lenz´schen Regel - eine Spannung induziert, die proportional zur Geschwindigkeit des Magneten und seiner Feldstärke ist. Geschwindigkeitssensoren dieser Serie arbeiten nach diesem Prinzip der magnetischen Induktion.

Bewegen sich Nord- und Südpol eines Magneten axial in einer Spule, so induzieren sie je gleich grosse, aber entgegengesetzte Spannungen, so dass die resultierende Ausgangsspannung zu Null wird. Um das zu vermeiden, wurde die Spule in zwei gegensinnig gewickelte Hälften unterteilt, so dass der Nordpol in einer Hälfte eine Spannung erzeugt und der Südpol in der anderen Hälfte. Die Spulen sind in Reihe geschaltet. Aus der Addition der Einzelspannungen ergibt sich ein zur linearen Geschwindigkeit proportionales Ausgangssignal. Es besteht die Möglichkeit, die Spannungen der beiden Spulen auch einzeln abzugreifen.

Die Höchstgeschwindigkeit ist durch die max. zulässige Ausgangsspannung von 500 V begrenzt. Dagegen ist die min. messbare Geschwindigkeit durch die Empfindlichkeit und das Eigenrauschen der nachgeschalteten Elektronik gegeben. Eventuell durch starke Wechselstromfelder induzierte Störspannungen lassen sich durch zusätzliche Abschirmungen eliminieren.

Charakteristische Merkmale
  • Messstrecken von 0 ... 13 mm bis 0 ... 610 mm
  • hohe Ausgangsspannung
  • keine Speisung erforderlich
  • hohe Empfindlichkeit
  • keine mechanischen Verschleissteile
  • universell einsetzbar
Daten

Komplettes Datenblatt Typ 89100_DE  [PDF, 513 KB]

Komplettes Datenblatt Typ 89100_EN  [PDF, 501 KB]